Wochenende:
Von Freitag auf Samstag hatte es wieder ordentlich geschüttet, daher schien es, als ob wir doch nicht aus dem Dorf fahren konnten, da die Brücke letztes Mal schon etwas problematisch zu passieren war. Gottseidank sank der Wasserpegel relativ schnell wieder ab und so schafften wir es schließlich doch nach Chiang Rai, wo wir unser freies Wochenende verbringen durften.
To hatte uns ein paar Vorschläge gemacht, was wir uns in Chiang Rai ansehen konnten, und brachte uns auf dem Pickup zu all diesen Plätzen. Erster Halt war bei einem berühmten, weißen Tempel "Wat Rong Khun" mit Spiegelfliesen, ein wahres Meisterwerk der Kunst.
Danach fuhren wir weiter weg zu einem Wasserfall im Dschungel, wo ein paar von uns sogar ins Wasser gingen. Es war aber echt schwierig richtig nahe an den Wasserfall zu gehen, da es spritzte und der Wind blies. Doch dann zeigte uns To einen Weg durch das Getöse hinter den Wasserfall auf deinen Felsen hinauf, von dem wir dann durch die Wassermassen in den Tümpel sprangen. Das war echt ein beeindruckendes Erlebnis.
Dann fing es wieder zu regnen an, was die open-air-Fahrt auf dem Pickup noch etwas interessanter machte.
Direkt von dort fuhren wir mit einem der berühmten thailändischen Langbooten über den Fluss zu einem Hot Spring, wo wir ein warmes, nach Eiern stinkendes Bad genossen.
Relaxt fuhren wir danach wieder zurück nach Chiang Rai, wo wir am Nachtbasar zu Abend aßen und tranken. Später gesellte sich noch ein Freund von To dazu, der sich als Tiki vorstellte.
Gemeinsam feierten und tranken wir dann bis frühmorgens um 4:00 und hatten wirklich jede Menge Spaß.
Sonntagmorgen (bzw. –mittag) mussten wir auschecken. Allerdings waren die meisten von uns zu müde, um großartig die Stadt zu erkunden. So gingen wir gemütlich Essen, Internet surfen, den sonnigen Tag genießen und als krönender Abschluss gabs noch eine Thai-Massage. Das einzige Problem war, dass wir um 16:00 am Treffpunkt sein mussten, um zurück ins Dorf zu fahren und erst relativ spät zur Massage gingen. Daher sagten wir extra dazu, dass wir nur 50 min Zeit hätten. Doch anscheinend hatte meine Masseurin die Zeit übersehen, und so wurde nur die linke Hälfte meines Körpers massiert (bzw traktiert und aus- und eingerenkt.) War trotzdem eine ganz witzige Erfahrung und hoffentlich nicht die letzte, vor allem musste ich mir manchmal echt das Lachen verkneifen, wenn sie wieder meine Beine in unmögliche Richtungen verbog oder meine Zehen durchknackte.
Später fuhr uns To zurück ins Dorf, wo es auf der Fahrt wieder mal zu regnen anfing (wie verhext jedes Mal wenn wir im Auto sitzen). Und als ob die entgegenkommenden Äste und Blätter der Bäume neben der Straße nicht schon genug wären, war schließlich auch die Brücke ins Dorf weggeschwemmt. So mussten wir durch die Strömung waten und bei der zweiten Furt mussten wir das Auto gleich überhaupt dort stehen lassen und den restlichen Weg ins Dorf zu Fuß zurücklegen.
Danach gabs nur noch Abendessen und ab ins Bett. Es war jedenfalls ein tolles Wochenende, genauso freute ich mich aber auch schon wieder auf die kommenden Aufgaben in der 2. Woche.

lässige bilder thomas!
AntwortenLöschenhast du nicht angst im dschungel einfach baden zu gehn? gibts da net so kleine penisfische? *g* oder blutegel. oder krokodile.
lg aus österreich,
chris
hi chris!
AntwortenLöschenhehe, soweit ich weiß leben die penisfische im amazonas. die einzigen gefährlichen tiere die wir hatten waren schweine, hunde und hühner in unserem haus, die tagtäglich ab 5:00 jedes ausschlafen unmöglich machten.
aber wart mal ab, da kommen noch mehr tolle geschichten aus dem dschungel. schön dranbleiben ;-)
lg aus kuala lumpur,
thomas
auch frauengeschichten? die interessieren mich am meisten - kennst mich eh :)
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