Am Dienstag Morgen kam ich mit der Fähre in Surat Thani an und von dort fuhr ich dann wie gesagt mit Bus und Fähre nach Koh Phiphi. Hier ein Foto von der Fähre von Krabi :
Auf der Überfahrt lernte ich wieder zwei Holländer kennen und zwei Thais, die zwar kaum Englisch konnten, aber fröhlich ein Bier nach dem anderen zwitscherten und uns mit thailändischer Gastfreundlichkeit auch eins anboten. Nach mehr als einer halben Stunde erblickten wir schon die ersten Ansätze der Trauminsel:
Ich bezog dann meinen Bungalow, den ich mir am Hafen von Krabi ausgesucht hatte, und war etwas enttäuscht. Hätte mir für den stolzen Preis von 700 Baht pro Nacht schon was Besseres erwartet, aber gut. Ich ging dann erst mal was essen, mit Aussicht aufs Meer.
Und danach zum Badestrand, wo ich mir für eine Stunde ein Kayak ausborgte, um aus der Bucht zu paddeln, was sich allerdings als ziemlich mühsam herausstellte. Denn es war ja nicht Hochsaison sondern noch immer Monsunzeit (wenn auch hier im Süden weniger ausgeprägt) und somit musste ich gegen hohe Wellen und einige starke Böen ankämpfen.
Nach kraftraubenden 30 min schaffte ich es schließlich zu der anderen Bucht.
Von dort gings dann relativ rasch MIT der Strömung zurück zum Badestrand, wo ich gerade noch das Ende vom Sonnenuntergang miterlebte.
Auf dem Heimweg besorgte ich mir noch einen leckeren Bananenroti ...
... und da ich von der Anfahrt und dem Kayakfahren ziemlich müde war, blieb ich am Abend im Bungalow und schaute mir auf dem Lapi den Film „Slumdog Millionaire“ an, den mir die Jennifer mal auf meinen Computer geladen hatte. Absolut empfehlenswert der Film!
Mittwoch:
Bin extra schon früher aufgestanden, um eventuell die Tagestour um Koh Phiphi zu machen, mit schnorcheln und „The Beach“ Ao Maya auf Koh Phiphi Ley, Monkey Bay, Bamboo Island und dem ganzen Programm. Im Reisebüro sagte man mir aber dann, dass wegen des Wetters weder die Langboote noch die Schnellboote fahren würden. Daher buchte ich als Ersatzprogramm für diesen Tag eine Klettertour mit Führer. Zwar etwas teuer, aber es hat sich ausgezahlt.
Zum Wiederanfangen hab ich erst mal eine Route toprope gemacht, eine relativ einfache 6-. Da mein Kletterpartner Noi - ein gebürtiger Laote, wohnhaft in Thailand und mit schwedischer Freundin *g* - das dann aber für zu leicht befand, wählte er als nächstes eine 40m-Tour. Da das Seil aber grad mal 60 m lang war, kletterte er vor bis oben und ich kletterte ihm dann nach. War schon eine etwas forderndere 6+, aber dafür war ich glücklich, als ich oben war.


Außerdem wurde ich mit dieser Aussicht belohnt. Hier sieht man gut die zwei Buchten von Koh Phiphi Don.
Während dieser Tour waren unsere Rucksäcke mit Proviant (Wasserflaschen und Bananen) natürlich unbeaufsichtigt und so nutzte eine dreiste Affendame die Gelegenheit, eine unserer Flaschen zu stibitzen und auszutrinken. Netterweise ließ sie uns zumindest die leere Flasche zurück.
Nach weiteren 4 Routen war ich dann geschlaucht genug und wir gingen zurück in den Ort. Auf dem Weg empfohl mir Noi noch eine neue Unterkunft und ein gutes Restaurant – „Papaya“ -, worüber ich sehr froh war. In das Restaurant ging ich dann auch später zum Abendessen, wo ich die zwei Holländer wieder traf und wir noch gemeinsam ein „Singha“ tranken.
In Thailand gibts gleich ein paar wirklich gute Biermarken: Tiger, Singha und Chang sind aber eindeutig die Favoriten. Auf dem Heimweg zum Bungalow kaufte ich mir später noch Mangosteen, eine weitere weitverbreitete Frucht in Südostasien.
Von dort gings dann relativ rasch MIT der Strömung zurück zum Badestrand, wo ich gerade noch das Ende vom Sonnenuntergang miterlebte.
In Thailand gibts gleich ein paar wirklich gute Biermarken: Tiger, Singha und Chang sind aber eindeutig die Favoriten.

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