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Montag, 10. August 2009

Besuch in Tos Dorf

Samstag:

Samstag war Abreisetag. Wir hatten gehofft, dass es in der Nacht nicht viel regnen würde, sonst hätte es schlecht ausgesehen. Denn wir mussten ja wieder über den Fluss. Wir mussten zwar den Weg bis zum Fluss zu Fuß zurücklegen, doch wir hatten Glück und er war passierbar. Dann gings wieder mit dem Pickup nach Chiang Rai zur Bushaltestelle. Auf dem Weg genossen wir wieder die wunderschöne Aussicht auf die vielen Reisfelder und Hügel überall in der Umgebung.
Hier das Abschiedsfoto bei der Bushaltestelle in Chiang Rai:
Hintere Reihe von li nach re: Alexis (F), Max (D/USA), Janneke (NL), Peter (USA) und Virginie (F)
Vordere Reihe: ich, Taylor (USA), Kate (USA), Melanie (F), Ashley (USA), Audrey (F) und Wonmi (Korea)
Doch der Abreisetag war schon einen Tag früher als angegeben. Und To hatte uns angeboten, ihn für einen Tag in seinem Heimat-Dorf zu besuchen, ein größeres Akha-Dorf zwischen Chiang Rai und Chiang Mai. Das war mir natürlich ganz recht und schließlich schlossen sich noch 5 Mädels vom Camp an. Wir blieben dann zuerst noch ein Weilchen in Chiang Rai auf ein Frühstück in einem Internet-Café und dann fuhren wir weiter zu seinem Dorf. Und das war echt die perfekte Entscheidung zum Abschluss unseres Camps.

Hier Tos Haus, das er echt nett eingerichtet hatte, alles mit Materialien aus dem Dschungel-Markt – wie er es immer nannte.Es kam dann auch gleich eine Horde Kinder herbei, um To zu begrüßen und mit uns zu spielen.
Später gingen wir zum Dschungel-Markt, um für unser Abendessen „einzukaufen“. Es gab Mais, Bananen, Zuckerrohr, Erbsen und Bohnen und verschiedenstes Grünzeug, das er eben so mal im Feld fand.

Das ganze brachten wir dann zurück ins Dorf und fuhren dann mit der Horde Kinder zur Schule. Dort gab es einen Fußballplatz, wo wir mit den Kindern Fußball spielten bis es dunkel wurde.
Danach gabs dann Abendessen von seiner Mutter zubereitet und traditionellen Akha-Schnaps und Bier.
Nach dem Essen musste natürlich sauber gemacht werden *g*:
Wir hatten jedenfalls so viel Spaß und saßen bis Mitternacht zusammen vor seiner Hütte.

Zwischendurch gesellte sich kurz ein kleiner Skorpion in die Runde, den To aber sogleich mit einem Bambusbecher platt machte.
Es war einfach der perfekte Abschluss!!!


Sonntag:

Nach dem üblichen Reis-Frühstück nahmen wir wehmütig endgültig Abschied von der Akha-Kultur und Tos Heimatdorf.
Dann brachte uns To zur nächsten Bushaltestelle, wo sich unsere Wege wieder trennten. Ich nahm gemeinsam mit Melanie und Virginie den Bus nach Chiang Mai. Doch das war wieder ein neuer Abschnitt. Beitrag folgt ....

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