.

Dienstag, 11. August 2009

In Chiang Mai mit Virginie und Melanie

Sonntag 26. Juli

Irgendwie finden sich doch immer Reisepartner – Find ich echt super, bis jetzt war ich fast nie wirklich alleine.

So fuhr ich gemeinsam mit zwei der Französinnen aus dem Camp nach Chiang Mai, einer kulturell sehr bedeutenden Stadt in Nord-Thailand. Nachdem wir im Hostel eingecheckt hatten, machten wir eine kleine Erkundungstour durch die Altstadt. Zuerst gingen wir durch einen Straßenmarkt bis wir bei einem Tempelkomplex ankamen.

In Thailand und speziell in den Tempeln gibt es ein paar Grundregeln zu beachten (wie zB die Schuhe auszuziehen), die ihr hier nachlesen könnt.
Gleich in der Nähe gabs an diesem Tag den Sunday Market, wo es fast unmöglich ist, kein Souvenir zu finden. Die Auswahl ist wirklich enorm, was es einem fast schon schwer macht, die richtige Wahl zu treffen.

Eine hübsche kleine Thai-Tänzerin:
(Weitere *g*) thailändische Spezialitäten: diverseste Insekten (besonderes Augenmerk auf "Mackerel" bitte)
Auf dem Weg kamen wir an einem Stand vorbei, wo man für eine freiwillige Spende Blütenwasser über eine Buddhastatue leeren konnte. Soll angeblich Glück bringen, daher hab ich das gleich ausprobiert.
Schließlich kamen wir auch am größten und bedeutendsten Tempel in Chiang Mai vorbei. Was man hier auf dem Bild nicht sieht, aber echt witzig ist: Vom Fuße des Tempels führt ein Drahtseil zur Spitze. Und man kann hier ebenfalls eine kleine Spende machen und dann wird Blütenwasser über das Drahtseil nach oben gezogen und an der Spitze über den Tempel geschüttet, zum selben Zweck wie bei dem Buddha vorhin.
Bei den Buddha-Statuen gibt es grundsätzlich mal 3 Grundpositionen: liegend, im Lotussitz oder stehend:
Danach gabs Thai-Essen mit Singha-Bier, dem wohl besten Bier Thailands:
Was auch sehr angenehm ist, man muss sich nie lange auf die Suche nach einem Ort für Massagen machen.
Weiter gings den endlos scheinenden Sunday Market entlang, mit einer immensen Auswahl an Souvenirs. Wer da nicht fündig wird ...



Montag:

Nach einem längeren Schlaf nach den strapaziösen letzten Nächten lernten wir beim Frühstück im Hostel die eben angekommene Engländerin Sharon kennen, die sich gerne bei unserem Ausflug zum Wat Phra That Doi Suthep, einem Tempel auf einem Berg 15 km außerhalb der Stadt, dazugesellte. Auf der Straße hielten wir das erstbeste Taxi an, wobei diese roten Sammeltaxis in Chiang Mai die billigste Option sind. Man muss allerdings immer zuerst den Preis aushandeln, denn die Fahrer verlangen zuerst meist einen lächerlich hohen Preis (zumindest für thailändische Verhältnisse), der sich nicht selten auf die Hälfte oder gar noch weniger herunterhandeln lässt.

Beim Mittagessen auf dem Tempelberg kam plötzlich ein Elefant die Stufen runter, worüber wir uns sehr amüsierten.
Als ich am Fuße der Stufen zum Tempel hinauf ein Foto von mir schießen ließ, schlichen sich unbemerkt zwei englische Touristen ins Foto.
Rituelle Glocken:

Von oben gabs dann eine Aussichtsterrasse mit schönem Blick auf die Stadt Chiang Mai.
Auf dem Rückweg kaufte ich mir eine Tüte gebackener Bananen, die einfach köstlich sind, vor allem da Bananen hier wirklich einen tollen Geschmack haben, intensiver anders als bei uns zuhause.
Zurück in Chiang Mai wanderten wir ein bisschen durch die Gassen, um ein nettes Café für einen Kaffee oder Fruchtshake zu finden. Und was für ein Zufall, in dem Moment, wo wir gerade einen netten Platz dafür entdeckten, kam uns der Niels vom Workcamp entgegen. Das Café war nämlich gleichzeitig ein Guesthouse, wo sich der Niels gleich eingenistet hatte. Zufall oder Bestimmung?
Nach einem erfrischenden Shake suchten wir einen Massagesalon auf, wo wir unsere Gliedmaßen von der ganzen Lauferei durchkneten ließen, für die Mutigen nach Thai-Style, für die anderen eine einfache Öl-Massage.

Abendessen hatten wir in der Nähe des Nachtmarktes und dann gings mit dem Tuktuk zurück ins Hostel. Für mich wars das erste Mal mit dem Tuktuk und ich war vom ersten Mal schon begeistert.
Den Rest des Abends verbrachten wir noch gemütlich im Hostel im Garten. Nächste Station: Bangkok!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen