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Dienstag, 31. März 2009

Important Announcement

Soeben wurde mir die Verlängerung meines Auslandsaufenthaltes offiziell bestätigt:

Ich hab einen Praktikumsplatz bei der Außenhandelsstelle der WKO in Taipei bekommen und zwar für den Zeitraum 16.8. bis 30.9. 2009!!!

Hier ist die Job-Beschreibung: Infoblatt_Volontariat WKO

"Interessant" ist aber eigentlich eh nur Punkt 2) auf der ersten Seite.

Heimfliegen für die kurze Pause, wo ich Taiwan verlassen muss (Visum läuft aus --> sch*** Bürokratie!!) zahlt sich jedenfalls nicht aus, darum hätt ich vor, mich rund um Taiwan etwas "umzusehen". Also für alle, die mich vermissen (wenns niemanden gibt dann hoffentlich doch zumindest Mama, Papa, Omas, Opa, Iris, Susanne ???), auf meine Rückkehr in die Arbeitswelt warten (GH Löwengrube: schönen Gruß an dieser Stelle, falls ihr meine Postkarte bekommen habt) oder mit denen für kommenden Sommer was ausgemacht war: Sorry, wir sehn uns wohl erst etwas später wieder!!

Naja, ich finds jedenfalls super und freu mich total! Auf diese Neuigkeiten brauch ich jetzt erst mal Urlaub, drum gehts morgen nach Xiaoliuqiu (kleine Insel nahe Pingtung) und fürs Wochenende nach Kending (Badeort noch weiter unten, ganz an der Südspitze Taiwans) auf ein Music Festival. Hoff das Wetter passt, sonst wirds etwas fad :-/

Bis bald zumindest hier auf meinem Blog,
Thomas

Samstag, 28. März 2009

Langeweile? ... Neee

Erst mal: Ja ich leb noch!!! Hatte die letzten 2 Wochen aber immer einen vollen Terminkalender und einfach keine Zeit und Lust Blog zu schreiben, sorry :-). Hier die kurze Zusammenfassung:

So, 3月15日 (15. März) ____ Food Fair am Kuang-Fu Campus

Hab davon leider erst am selben Tag erfahren, sonst hätt ich natürlich gern Österreich vertreten, mit Kaiserschmarrn oder irgendwas Einfachem :-). An diesem Tag war eine ganze Reihe Tische aufgebaut, wo die Studenten aus den verschiedenen Ländern Essen und Trinken aus ihrer Heimat anbieten konnten. Von Malaysia, Korea, Japan, Spanien, China ..... etc etc ... war alles dabei. Hauptsächlich eben asiatische Nationen - Europa und Amerika und auch Afrika waren eher nicht vertreten.

... inklusive Wettessen:

Di, 3月17日 ____ Friedhof

Vorletzten Dienstag bin ich wieder mal mit dem Rad zum Strand gefahren, um mich für den Mittwochs-Kurs vorzubereiten (Case Study und Theorie lesen :-( ). Diesmal hatte ich aber die Digicam mit und konnte endlich die Grabmäler am Weg fotografieren. Find ich irgendwie etwas unwürdig, den Friedhof direkt neben der vielbefahrenen Straße zu machen und dann noch in so einem schäbigen Stadtviertel und mit Müll rundherum.


Mi, 3月18日 ____ International Business Strategy

Hier ein kleiner Einblick in unser Uni-Leben, wenn wir mal Kurs haben :-). Die Vortragende hier ist übrigens nicht unsere Lehrerin, sondern eine Studentin. Unsere Lehrerin ist nur ganz leicht zu sehen, links unter der Uhr, der am weitesten entfernte Kopf.



Do, 3月19日 ____ Chinese teachers from China

Letzte Woche hat mich eine angehende Chinesisch-Lehrerin aus China angesprochen, ob ich mich mal mit ihr und ein paar ihrer Freundinnen treffen könnte, denn sie möchten gern herausfinden, was für Fremde am schwierigsten ist: Aussprache, Verstehen, Schreiben etc.


Fr, 3月19日 ____ Concert

Freitag abends besuchten wir ein Konzert am Campus. Anschließend gings dann auf einen Cocktail in die Rolling Stones Bar.



Sa, 3月20日 ____ ISAD Field Trip to Tainan County

Samstag frühmorgens nahmen Sarah und ich am Ausflug nach Sicao (Tainan County) teil, der vom ISAD für alle International Students organisiert wurde.

Hier auf dem Bild von re nach li: Stacy, ???, Sophie und ein weiterer Unbekannter vom OIA. Gerade Sophie hab ich in meinen allerersten Tagen mit besonders vielen Fragen belästigt *g*.

Erster Punkt auf dem Plan: Hüte bemalen

Nächster Halt: ein kleines Bauerndorf, wo eine christliche Kirche steht, die ein pyramidenförmiges Dach hat.

Das ist Richard, ein NCKU-Student und Volunteer für das OIA

Das ist der französische Pfarrer und Missionar, der für diese Kirche und das Dorf zuständig ist.


Nächster Punkt auf dem Plan: Bootsfahrt durch die Mangrovenwälder und die Austern- und Muschelfelder


haha, ein Kugelfisch!! Wirklich geiles Viech! Als unsere Führerin den im Netz entdeckt hat, hat sie gleich ganz begeistert gerufen: "Heeey, looke, this is a pufferfish!! You know what will happen when it is angry? Come on, let's make it angry! Help me make it angry!" ... Dann hat sie wie wild auf seinem Bauch rumgezupft und der Fisch hat sich aufgeblasen. Nach ca 10 min aufblasen und wieder Luft auslassen wars ihm aber dann anscheinend zu viel (oder er war tot?) und wir haben ihn wieder ins Wasser zurückgeworfen.

Als nächstes durften wir in einem abgesteckten Bereich nach Muscheln graben. Hab sogar eine gefunden, mussten sie aber wieder alle zurückwerfen ins Wasser.

Zwischendurch machten wir einen Halt auf einem Aussichtsposten, wo wir die Vogelwelt bewundern konnten:

Das war dann auch die letzte Etappe auf unserem Ausflug und am Abend kamen wir wieder in Tainan an.


DIESE WOCHE: Uni, Uni, Uni und ein weiterer Ausflug

Bitte jetzt mal um ein bisschen Mitleid! Hatte am Mo von 9:00 bis 18:00 Uni mit nur 1 Stunde Pause, davon übrigens 5 Stunden hintereinander Chinesisch-Kurse (anschließendes Kopfbrummen inklusive). Diese Woche hat nämlich mein Intensiv-Chinesisch-Kurs begonnen. Das heißt jeden Tag 2 Stunden Unterricht plus mind. 5 Stunden Optional Classes über die Woche verteilt. Bei mir werden das wahrscheinlich sein: Basic Grammar, Basic Pronounciation,
Daily Vocabulary und Taichi. Was mich allerdings etwas motiviert hat: ursprünglich wurde ich nach meinem katastrophalen Einstufungstest als Beginner eingestuft, nach dem ersten Tag durfte ich dann aber doch in den B-Level-Kurs aufsteigen.

Am Mittwoch hatte ich Präsentation, und eigentlich dachte ich mir, das geht voll in die Hose. Meine taiwanesische Präsentationspartnerin hatte nämlich bei unseren Treffen zur Vorbereitung überhaupt keinen Plan, verstand jeden zweiten Satz von mir nicht (weil englisch) und im Prinzip musste ich den Großteil dann alleine irgendwie einteilen und entscheiden, was wir sagen. Das Resultat war aber doch nicht so schlecht, unsere Lehrerin war sogar richtig begeistert davon :-).

Fr, 3月27日 ____ CLC Field Trip Anping

Zum Abschluss dieser anstrengenden Uni-Woche gings dann direkt nach dem Chinesisch-Kurs auf Sightseeing-Tour mit dem Chinese Language Center und allen neuen Studenten am CLC. Das Ziel war Anping, die Gegend rund um den Hafen von Tainan. Zuerst besuchten wir das Anping Tree House, ein Gebäude, das glaub ich früher unter anderem zur Salzgewinnung benutzt wurde, heute jedoch nur noch als Museum dient und als Attraktion, da es mittlerweile zum größten Teil von den hier überall verbreiteten Banyan-Bäumen einverleibt wurde.




Anping Fort durfte ich dann auch ein zweites Mal "bewundern" *gähn*. Ist leider nicht soo interessant, aber immerhin konnte ich wieder ein paar neue Leute kennenlernen. Unter anderem mal zwei Deutsche (Europäer sind ja nicht sehr verbreitet hier) und eine Australierin mit ihrer Mutter.

Schließlich noch etwas, was zwar eigentlich schon mehr als 2 Wochen aus ist, aber was ich recht nett finde:
An der NCKU (vielleicht auch im Rest von Taiwan) gibt es eine Tradition, dass man einem Freund über das Department etwas schenken lassen kann. Jedes Department hat dabei sein eigenes Geschenk. So war es, dass ich während unseres Ausfluges zum A-Li-Shan einen Anruf von einer unbekannten Nummer erhielt. Das Mädchen am Telefon fragte mich erst, ob ich eh der Thomas bin. Sie selber hat sich nicht wirklich vorgestellt, hat nur gefragt, ob ich in der Woche mal Zeit hab, dass wir uns treffen könnten. Sie möchte mir nämlich gerne einen Apfel geben .... ??? .... Hab natürlich nachgefragt, was sie mit Apfel meint, aber so richtig verstanden hab ichs nicht. Hab dann jedenfalls einfach eingewilligt, dass wir uns am Sa bei meinem Dormitory treffen.
Dort hat dann tatsächlich zur vereinbarten Zeit jemand auf mich gewartet. Sah jedoch eher aus wie ein Postmann und war ein Junge :-(. Er überreichte mir dann dieses Geschenk:

Hab mich dann doch recht gefreut über den "Apfel". Und diese Woche hatte ich wieder so einen Anruf, diesmal das Dept. of Law, jemand möchte mir Eis schenken *g*. Eine nette Tradition jedenfalls wie ich finde!

Sonntag, 15. März 2009

A-Li Shan

Auch diese Woche war wieder mal sehr abwechslungsreich:

Dienstag:

Lunch mit dem Chairman vom Dept. of BA *zitter* ... Die Aufregung war aber umsonst, Prof. Zhang ist ein wirklich lustiger und lockerer Herr um die 50 (schätz ich mal). Zuerst war ich ein paar Minuten mit ihm allein, weil John und Sarah noch Kurs hatten, und da hat er mich erst mal ausgefragt, wie es mir gefällt und was mich am meisten überrascht hat, als ich nach Taiwan gekommen bin (schwere Frage, große Auswahl *g*), und ob ich irgendwelche Hilfe brauche. Bin mir nicht ganz sicher, ob er meine Antwort "it's already too late" als unhöflich aufgefasst hat, aber schließlich hat er gelacht. Den Rest von unserem gemeinsamen Mittagessen hab ich dann nicht mehr so toll gefunden, weil andauernd in Chinesisch gesprochen wurde. Hab auch irgendwann aufgehört mitzulachen, wenn die anderen über irgendwelche Erzählungen gelacht haben.

Am Abend sind wir dann wieder zum Club gegangen, dort gabs einen Vortrag von einem Austauschstudenten aus Sezchuan über seine Heimatprovinz. Allerdings eher unterhaltsam als informativ. Ein Witz: Welches in Sezchuan beheimatete Tier ist schwarz, weiß und rot?
.... ein schüchterner Panda *haha*
Naja, war auf jeden Fall wieder mal eine gute Gelegenheit, viele neue Leute kennenzulernen. Anschließend sind wir dann noch zum Bowling gefahren:

Mittwoch:

Hot Pot!!! Wie ausgemacht, sind wir am Abend mit ein paar Leuten aus unserem Dept. Hot Pot essen gefahren, gezahlt wurde der Spaß vom Chairman, der aber leider zu dieser Zeit verhindert war. Beim "Hot Pot" bzw. "HuoGuo" (Feuertopf) steht ein Topf auf einer heißen Platte auf dem Tisch. Der Topf ist unterteilt in eine milde und eine schärfere Hälfte. Dann holt man sich wie bei einem Buffet die Zutaten, die man gerne essen möchte (Gemüse, Fisch, Fleisch, Tofu, konzentriertes Entenblut --> wie Geleewürfel, diverse Meeresfrüchte) und lässt die in dieser Suppe kochen. Nachdem anfangs nur wenig Würze drin war und ich mich darüber ein bisschen beschwert hab, wurde dann nachgelegt ... *schwitz* .... War auf jeden Fall lustig!

Donnerstag:

Das war mal wirklich eine spontane Entscheidung ... um 9:00 Uhr morgens wurde ich vom Handy aufgeweckt: Sarah, ob ich bereit wäre, heute noch zum A-Li Mountain zu fahren. Sie hat schließlich spontan doch noch einen Reiseführer, Unterkunft und Transport organisieren können, nachdem wir dieses Vorhaben eigentlich schon auf die nächste Woche verschoben hatten. So wurden wir dann um 11:00 vom Reiseleiter mit dem Auto abgeholt und sind zum A-Li Mountain in der Provinz Chiayi gefahren. Zwischendurch machten wir kurz eine Pause zum Mittagessen, wo dann zu uns 3 noch ein taiwanesisches Pärchen dazugekommen ist. Zum Essen gabs so was Ähnliches wie Hot Pot nur halt nicht scharf, sondern eher so eine Art Ingwersuppe:
und als Einlage: Rindsmagen ... Sieht echt eklig aus, schwarz-weiß und mit ganz vielen kleinen "Stacheln". Schmecken tuts nach gar nix, ist nur sehr schwer zu beißen. Ich hab mich dann zum größeren Teil doch eher auf 2 Schüsseln Reis und gekochten Kohl beschränkt.

Als wir dann schließlich beim Berg angekommen sind, hat uns unser Führer erst mal zu einem kleinen Rundgang gebracht. Endlich mal wieder richtige gute, gesunde, unbelastete Naturluft ... und eine etwas schaukelige Brücke über den Abgrund auf die andere Seite:

das kleine weiße Objekt, das auf dem Zaun sitzt, bin übrigens ich :-)


Später wurde es dann finsterer und sehr neblig und wir sind noch in ein Bergdorf gefahren, wo auch der Zug, der zum A-Li Shan raufgeht, durchfährt. Lustigerweise fährt dieser zwei Mal am Tag hinauf, aber nur einmal herunter ...
Am Ende schließlich sind wir im Haus unseres Führers eingekehrt. Ein Holzhaus in den Bergen, ein Traum für jeden Naturliebhaber wahrscheinlich. Seine Frau servierte dann das Abendessen und was zu trinken: eine Mischung aus Rotwein und Reisschnaps, sehr köstlich *ganbei* (leer machen Becher).


als Nachspeise gabs frische Früchte: Ananas und das andere denk ich mal war Baumtomate/Tamarillo:

Freitag:

Aufstehen um 5:30 *gähn*. War aber nötig, um den berühmten Sonnenaufgang am A-Li Shan zu sehen. Zum Munterwerden half eine Tasse Kaffee aus Kaffebohnen aus Eigenanbau. Leider waren wir dann doch zu langsam und die Straße war furchtbar - Schlaglöcher, Baustellen, 30° Steigung und 180°-Kurven. Somit sind wir wahrscheinlich grad mal 1 Minute zu spät zum Sonnenaufgang oben angekommen. Ein paar schöne Fotos gibts trotzdem:

ein Blick auf die Tee-Plantagen: A-Li Mountain ist berühmt für seinen Oolong-Tee_

Der nächste Stopp nach dem Frühstück war der Nationalpark, wo zurzeit besonders viele Touristen rumlaufen, um die Kirschblüte zu bewundern:
Weiß nicht, ob ich das mit den Schirmen schon erklärt habe: Die Taiwanesen/Chinesen halten blasse Haut ja für ein Schönheitsideal, von daher ihre "Furcht" vor der Sonne.

Hier im Nationalparks-Gelände fährt auch die Bergbahn durch, ein beliebtes Postkartenmotiv:


Und wie überall im Land, steht natürlich auch hier ein Tempel.
Bei den größeren Tempeln steht auch immer ein großer .... Ofen (?): Darin können die Gläubigen als Opfergabe Papiergeld verbrennen, das es im Tempel zu kaufen gibt.

Tja, das wars dann eigentlich. Fazit: Ein netter Berg, muss man mal gesehen haben, aber ein zweites Mal muss wahrscheinlich auch nicht sein. Leider haben wir die meiste Zeit im Auto verbracht und die Straßen waren einfach Horror, ich wäre gern ein bisschen mehr selbst gewandert. Am Abend sind wir dann wieder mit dem Zug in Tainan angekommen.

Samstag:

Ich hab die Einkaufsstraße entdeckt!!!! Bin eigentlich schon etlich Male durchgefahren und durchmarschiert, ist mir aber nie aufgefallen, dass es hier so viele tolle und wirklich billige Geschäfte gibt. Werd da für nächste Woche mal einen Tag einplanen müssen :-)

Und zum Abschluss hatte ich endlich mal die Gelegenheit, den Erdbeeren-verkaufenden Weihnachtsmann an unserer Straße zu fotografieren:

Montag, 9. März 2009

Ausflug nach Kaohsiung

Am Sonntag hat sich dann das Wetter wieder etwas gebessert, also zumindest gabs keinen Regen mehr. Gut so, denn um 10:30 sind wir mit dem Zug nach Kaohsiung gefahren, um auch mal aus Tainan rauszukommen. Wir, das sind John, Sabir (rechts), Sarah und ich:

Ja was gibts über Kaohsiung zu sagen ... es gibt Meer (allerdings nicht recht viel besser als in Tainan), es gibt 1.5 Mio. Einwohner (was es zur zweitgrößten Stadt in Taiwan macht), jede Menge Seafood und Fisch, aber auch viel Grün rund um die Stadt.

Seafood .... unten ein Bild von einem Snack der ganz besonderen Art, das Foto sagt zwar nicht viel aus, Aufklärung erfolgt weiter unten. Andere "Köstlichkeiten" die ich probieren durfte waren "Tintenfischmund" und gepresste Fischeier.
Wir sind dann zu einem alten Fort auf einer Anhöhe marschiert, von dort aus weiter zur Sun-Yatsen-Universität und zum ehemaligen britischen Konsulat. Gleich daneben stand übrigens ein Tempel mit diesem "Automaten":


Das funktioniert folgendermaßen *schmunzel*: man stellt sich vor den Automaten, faltet kurz die Hände und richtet seinen Wunsch an den Gott des Tempels, wirft dann eine 10 NT$-Münze in den Automaten. Daraufhin bewegt sich die Tempeldame, verschwindet hinter der Tür, um dann kurz darauf mit einer kleinen Rolle in den Händen wieder hervorzukommen und sie durch den Schaft zu werfen. Auf der Rolle steht dann die Antwort auf deinen Wunsch drauf, wenn man das genauer interpretieren will, gibts dazu ein Buch, wo man erfährt, was der Gott einem sagen will. Resultat bei mir: ich soll aufpassen, wenn ich auf Reisen gehe .... sehr beruhigend!!

Von diesem Berg gibts übrigens einen schönen Ausblick auf die Stadt und das Meer:

Nach der ganzen Marschierei wars dann wieder mal Zeit für eine Stärkung:
Reissterz mit allerlei Sachen drin (ähnlich wie rice dumpling) mit Staub (sieht zumindest so aus) oben drauf:
und Ginseng-Suppe mit gekochtem Hühnerfleisch

Zur Nachspeise gings gleich ins Lokal nebenan. Das ist berühmt für seine "Riesenportionen Eis" (obwohl so umwerfend riesig find ichs auch wieder nicht). Hier ist es üblich, sich als Gast auf der Wand zu verewigen.

Hier mein Beitrag zum Markieren österreichischen Reviers auf fremdem Boden:

Spätabends gings dann zu einem night market in Kaohsiung (LiuHe oder so ähnlich). Dort gabs wieder mal unzählige kulinarische "Köstlichkeiten": angefangen von Schlange, Fröschen, Krabben/Krebsen usw bis Aal, Schnecken und Muscheln, Hahnhoden, Schweinefüße etc etc. Wir haben uns auf "stinky tofu" (chòu dòufû) beschränkt, etwas das jeder mal probiert haben muss, aber nicht wirklich was für feine Nasen ist. Sieht nicht so schlimm aus, aber leider lässt sich die Geruchswahrnehmung übers Internet so schwer anbieten. Kurz gesagt, es schmeckt als hätte man einen Schweinestall im Mund!

Und hier schließlich die versprochene Aufklärung zu der ganz anfangs erwähnten "Spezialität", die ich probieren durfte. Allerdings ist das doch nicht so spektakulär wie angekündigt. Mir wurde ursprünglich gesagt, dass sei Fischpenis (was mich uA aufgrund der Größe schon etwas verwundert hat) und mehrere Leute haben mir das auch ernsthaft so bestätigt. Jetzt hat sich aber rausgestellt, dass es "bloß" die Schwimmblase vom Fisch ist. Schade irgendwie *lol*, aber ich werd weiterexperimentieren und vielleicht gibts nächstes Mal wieder was Spektakuläreres zu sehn.

Ja, das war dann wohl der Höhepunkt dieses Tages und dieses Beitrags ... Hier noch ein Foto von einer U-Bahn-Station in Kaohsiung:

Heute Montag hatte ich wieder zwei Kurse, vormittags und nachmittags. Über Mittag war ich zwischendurch mit Jennifer Mittagessen (richtig gutes normales Essen) und einen Film in der Uni-Bib anschaun ("Once"). Und am Abend nochmal mit ein paar Leuten vom IEAS (International Exchange Association for Students) Abendessen, ebenfalls sehr gut und normal: Curry-Noodles. Das sind Kaster (links) und Jennifer (rechts):