Wie gesagt, kam ich Montag nachts in 海口 Haikou an, wo mich John mit seinem Vater Haisan und seinem kleinen Bruder Hongji abholten. Bei ihm zuhause bekam ich erst mal eine Dose Ananas-Bier zur Begrüßung:
Dienstag:
Nach einem erholsamen Schlaf in einem echten Bett mit richtiger, dicker Matratze fuhren wir gemeinsam in ein Hotel zum Frühstücken, Frühstück nach Hong Kong Art. Bei dieser Gelegenheit kam ich auch zum ersten Mal in Berührung mit der chinesischen Gewohnheit, das Besteck, Teller, Tasse etc vor dem Essen mit Tee auszuwaschen.
Nach dem Frühstück fuhren wir gemeinsam zu einem erloschenen Vulkan, um den ein Park gebaut war.
Von der Spitze bekommt man einen guten Überblick über die Landschaft in Hainan, größtenteils Wälder und Felder und uA die Provinzhauptstadt Haikou 海口 mit ihren ca 1,7 Mio Einwohnern.

Danach fuhren wir zurück in die Stadt, wo ich zum ersten Mal das berühmte Hainan Hühnchen zu essen bekam. Dazu gabs unter Anderem aufgeweichte Erdnüsse und Lotus.

Nach dieser Stärkung gings weiter zu einem Museum mit Tempel und Park.
Anschließend ließen wir uns im städtischen Park zur Erfrischung eine Kokosnuss aufschlagen. Hainan ist auch berühmt als Kokosnuss-Stadt und man sieht auch wirklich überall Kokospalmen.
Hier auf dem Stein seht ihr die Gravur 椰場 Yechang, was übersetzt „Kokos-Stadt“ bedeutet:
Weiters brachte uns Johns Vater dann zum Evergreen-Park, einem großen Park auf einer vorgelagerten Insel, ideal für Freizeitaktivitäten wie zB Drachenfliegen. Außerdem beherbergt diese Insel zugleich sozusagen das Nobel-Viertel von Haikou, wo viele neue Hochhäuser entstehen und die reicheren Ausländer aus Amerika oder Europa wohnen.
Gegen Abend holten wir gemeinsam Johns Mutter, Hongji und seine Großmutter ab. Diese wohnt in einer der ältesten und zentralsten Stadtteile von Haikou.
Diese hatte in der Zwischenzeit Essen für Johns kleine Schwester gekocht, die im Dormitory in ihrer Highschool wohnt und von Zeit zu Zeit mal etwas Abwechslung zum Mensaessen braucht. Eigentlich wollte sie uns ja auch die ganze Woche begleiten, aber leider hatte sie genau in dieser Woche ihre letzten Prüfungen und musste daher jeden Tag lernen oder hatte Tests.

Am Ende des Tages fuhren wir Hotpot-Essen, mit Ziegenfleisch und –innereien wie Magen und Leber ...
... und danach noch zu Johns Großmutter väterlicherseits, die wiederum in einem anderen Haus wohnte, aber aufgrund eines Schlaganfalls bettlägrig war und weder sprechen, noch sich bewegen konnte. Daher musste immer jemand auf sie aufpassen. Hab euch ja schon bei Sarahs Unfall erzählt, dass es in chinesischen Familien viel üblicher ist, dass jemand sich ständig um erkrankte oder alterschwache Mitglieder kümmert. Auf jeden Fall war das irgendwie schon rührend zu sehen, wie Johns Oma Tränen in den Augen bekam, als sie mich sah, was laut John bedeutete, dass sie sich freute. Denn immer wenn John wieder mal nach langer Zeit von seinem Studienort heimkam und seine Oma besuchte, bekam sie auch immer Tränen in den Augen.
Wieder zurück im Haus, gabs wieder mal eine für mich neue Frucht: 菠蘿蜜 Boluomi (= Jackfrucht), die ganze Frucht mit Schale sieht jedenfalls ein bisschen wie die Stinkfrucht aus, schmeckt aber um einiges besser.
Mittwoch:
Wieder mal kam der morgendliche Weckruf zu früh am Morgen. Aber wir hatten ja auch einen langen Weg vor uns, von Haikou nach 三亞 Sanya, und damit von ganz im Norden der Insel nach ganz in den Süden.
Der erste Halt auf dem Weg war in 博鳌Boao, wo jährlich das Boao Forum for Asia (BFA) stattfindet. Im Hintergrund auf dem Foto seht ihr das Kongressgebäude auf der Fahrt mit der Fähre zu einer schmalen Landzunge die einen Fluss und das Meer teilt, am Ende dieses Sandstreifens treffen Süßwasser und Salzwasser zusammen.
Auf dem Strand trafen wir einen Typen, der eine Meeresschildkröte entdeckt hatte und Touristen für ein bisschen Geld Fotos damit machen ließ.
Dann gings wieder weiter im Auto, wo uns Johns Mutter regelmäßig mit Obst versorgte, vor allem 紅毛丹 Hongmaodan (= Rumbutan), Hongjis Lieblingsfrucht und im Prinzip so was wie eine größere Lychee.
Den nächsten Halt machten wir beim 東山 Dongshan, Berg des Ostens, der von jeder Menge Ziegen bevölkert ist und von wo auch das Ziegenfleisch vom Vortag herkam.
Am Gipfel konnte man für etwas Geld Bändchen auf einem Baum aufhängen, was einem Glück und Erfolg bringen soll.
Runter gondelten wir gemütlich mit der Seilbahn.
Endstation dieses Tages war ein kleiner Wellness-Ort irgendwo abseits im Dschungel in den Bergen, wo wir uns am Abend im Hotspring entspannen konnten und in einem Bungalow mit eigenem kleinen Pool die Nacht verbrachten.

Nach einem erholsamen Schlaf in einem echten Bett mit richtiger, dicker Matratze fuhren wir gemeinsam in ein Hotel zum Frühstücken, Frühstück nach Hong Kong Art. Bei dieser Gelegenheit kam ich auch zum ersten Mal in Berührung mit der chinesischen Gewohnheit, das Besteck, Teller, Tasse etc vor dem Essen mit Tee auszuwaschen.
Nach dem Frühstück fuhren wir gemeinsam zu einem erloschenen Vulkan, um den ein Park gebaut war.
Von der Spitze bekommt man einen guten Überblick über die Landschaft in Hainan, größtenteils Wälder und Felder und uA die Provinzhauptstadt Haikou 海口 mit ihren ca 1,7 Mio Einwohnern.
Danach fuhren wir zurück in die Stadt, wo ich zum ersten Mal das berühmte Hainan Hühnchen zu essen bekam. Dazu gabs unter Anderem aufgeweichte Erdnüsse und Lotus.
Nach dieser Stärkung gings weiter zu einem Museum mit Tempel und Park.
Anschließend ließen wir uns im städtischen Park zur Erfrischung eine Kokosnuss aufschlagen. Hainan ist auch berühmt als Kokosnuss-Stadt und man sieht auch wirklich überall Kokospalmen.
Hier auf dem Stein seht ihr die Gravur 椰場 Yechang, was übersetzt „Kokos-Stadt“ bedeutet:
Weiters brachte uns Johns Vater dann zum Evergreen-Park, einem großen Park auf einer vorgelagerten Insel, ideal für Freizeitaktivitäten wie zB Drachenfliegen. Außerdem beherbergt diese Insel zugleich sozusagen das Nobel-Viertel von Haikou, wo viele neue Hochhäuser entstehen und die reicheren Ausländer aus Amerika oder Europa wohnen.
Gegen Abend holten wir gemeinsam Johns Mutter, Hongji und seine Großmutter ab. Diese wohnt in einer der ältesten und zentralsten Stadtteile von Haikou.
Diese hatte in der Zwischenzeit Essen für Johns kleine Schwester gekocht, die im Dormitory in ihrer Highschool wohnt und von Zeit zu Zeit mal etwas Abwechslung zum Mensaessen braucht. Eigentlich wollte sie uns ja auch die ganze Woche begleiten, aber leider hatte sie genau in dieser Woche ihre letzten Prüfungen und musste daher jeden Tag lernen oder hatte Tests.
Am Ende des Tages fuhren wir Hotpot-Essen, mit Ziegenfleisch und –innereien wie Magen und Leber ...
... und danach noch zu Johns Großmutter väterlicherseits, die wiederum in einem anderen Haus wohnte, aber aufgrund eines Schlaganfalls bettlägrig war und weder sprechen, noch sich bewegen konnte. Daher musste immer jemand auf sie aufpassen. Hab euch ja schon bei Sarahs Unfall erzählt, dass es in chinesischen Familien viel üblicher ist, dass jemand sich ständig um erkrankte oder alterschwache Mitglieder kümmert. Auf jeden Fall war das irgendwie schon rührend zu sehen, wie Johns Oma Tränen in den Augen bekam, als sie mich sah, was laut John bedeutete, dass sie sich freute. Denn immer wenn John wieder mal nach langer Zeit von seinem Studienort heimkam und seine Oma besuchte, bekam sie auch immer Tränen in den Augen.
Wieder zurück im Haus, gabs wieder mal eine für mich neue Frucht: 菠蘿蜜 Boluomi (= Jackfrucht), die ganze Frucht mit Schale sieht jedenfalls ein bisschen wie die Stinkfrucht aus, schmeckt aber um einiges besser.
Mittwoch:
Wieder mal kam der morgendliche Weckruf zu früh am Morgen. Aber wir hatten ja auch einen langen Weg vor uns, von Haikou nach 三亞 Sanya, und damit von ganz im Norden der Insel nach ganz in den Süden.
Der erste Halt auf dem Weg war in 博鳌Boao, wo jährlich das Boao Forum for Asia (BFA) stattfindet. Im Hintergrund auf dem Foto seht ihr das Kongressgebäude auf der Fahrt mit der Fähre zu einer schmalen Landzunge die einen Fluss und das Meer teilt, am Ende dieses Sandstreifens treffen Süßwasser und Salzwasser zusammen.
Auf dem Strand trafen wir einen Typen, der eine Meeresschildkröte entdeckt hatte und Touristen für ein bisschen Geld Fotos damit machen ließ.
Dann gings wieder weiter im Auto, wo uns Johns Mutter regelmäßig mit Obst versorgte, vor allem 紅毛丹 Hongmaodan (= Rumbutan), Hongjis Lieblingsfrucht und im Prinzip so was wie eine größere Lychee.
Den nächsten Halt machten wir beim 東山 Dongshan, Berg des Ostens, der von jeder Menge Ziegen bevölkert ist und von wo auch das Ziegenfleisch vom Vortag herkam.
Am Gipfel konnte man für etwas Geld Bändchen auf einem Baum aufhängen, was einem Glück und Erfolg bringen soll.
Runter gondelten wir gemütlich mit der Seilbahn.
Endstation dieses Tages war ein kleiner Wellness-Ort irgendwo abseits im Dschungel in den Bergen, wo wir uns am Abend im Hotspring entspannen konnten und in einem Bungalow mit eigenem kleinen Pool die Nacht verbrachten.

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