Die Woche fing wieder mal recht gemütlich an.
Montag: nichts ...
Dienstag: Susanne's (österreichische Arbeitskollegin) gestrigen Geburtstag bei Kuchen und Champagner feiern.
Mittwoch: Nach der Arbeit auf die Suche nach dem 大佳河濱公園 Dajia Riverside Park zum Joggen, um endlich mal wieder etwas Sport zu machen. War eigentlich schon das 2. Mal, dass ich den suchte, und auch diesmal stand ich wieder vor geschlossenen Toren, sieht nach Bauarbeiten aus. Damit hab ich dann endgültig aufgegeben, noch mit Sport anzufangen.
Donnerstag: nichts ...
Freitag:
Am Wochenende geht das Leben wieder los :-). Nach der Arbeit traf ich mich gleich mit Nina, einer Klassenkameradin aus meinem Linzer Chinesisch-Kurs, die jetzt ebenfalls für 1 Jahr in Tainan studiert und mich in Taipei besuchen kam. Zuerst gings kurz in meine Wohnung, dann mit der MRT zum Treffpunkt mit Yi-Chiun und Irene, die uns für deren Abschiedsessen in ein koreanisches Barbecue-Restaurant eingeladen hatten, zusammen mit Michelle, Anderson, Kelly, Dean und dessen Freundin. Anschließend gingen wir anständig in einen Tea-Shop, um gemütlich was zu trinken.

Montag: nichts ...
Dienstag: Susanne's (österreichische Arbeitskollegin) gestrigen Geburtstag bei Kuchen und Champagner feiern.
Mittwoch: Nach der Arbeit auf die Suche nach dem 大佳河濱公園 Dajia Riverside Park zum Joggen, um endlich mal wieder etwas Sport zu machen. War eigentlich schon das 2. Mal, dass ich den suchte, und auch diesmal stand ich wieder vor geschlossenen Toren, sieht nach Bauarbeiten aus. Damit hab ich dann endgültig aufgegeben, noch mit Sport anzufangen.
Donnerstag: nichts ...
Freitag:
Am Wochenende geht das Leben wieder los :-). Nach der Arbeit traf ich mich gleich mit Nina, einer Klassenkameradin aus meinem Linzer Chinesisch-Kurs, die jetzt ebenfalls für 1 Jahr in Tainan studiert und mich in Taipei besuchen kam. Zuerst gings kurz in meine Wohnung, dann mit der MRT zum Treffpunkt mit Yi-Chiun und Irene, die uns für deren Abschiedsessen in ein koreanisches Barbecue-Restaurant eingeladen hatten, zusammen mit Michelle, Anderson, Kelly, Dean und dessen Freundin. Anschließend gingen wir anständig in einen Tea-Shop, um gemütlich was zu trinken.
Nach einem Bier zum Aufwärmen wurde es schließlich Zeit, die sehr "lebensfrohe" Nina ins lang von ihr ersehnte Taipeier Nachtleben einzuweihen. Location war das "Roxy 99", zum ersten Mal ein etwas mehr westlicher Club, was man gleich an der Musik merkte.
eine lustige, leicht angeheiterte Truppe:
War jedenfalls wieder mal eine wirklich super Nacht!
Samstag:
Zeitig zu Mittag hieß es aus den Federn und ins Sightseeing-Programm stürzen. Da ich dort selbst nur 1 Mal nachts gewesen war und ich dort unbedingt mal tagsüber hinwollte, nahmen wir zunächst die MRT nach 淡水 Danshui, die nördlichste und somit End-Station der MRT.
Zuerst schlenderten wir die 老街 Lao Jie (alte Straße) entlang, vorbei an einem Tempel.
... dann entlang dem 淡水河 Danshui-River, der zum Meer führt. Auf dem Weg entdeckten wir dieses Kunstwerk auf alten Flaschen:
Schließlich erreichten wir das Fort San Domingo - bzw. chin. 紅毛城 Hongmao Cheng = Rothaar-Burg, da das Fort wieder mal aus der Besatzungszeit der Holländer stammt, die anscheinend rote Haare hatten (紅毛 = rote Haare). Zwischendurch diente das Gebäude auch als Sitz des britischen Konsulats.
Drinnen sieht man hauptsächlich antike Möbel und andere Austellungsstücke:
eine taiwanesische Küche - das runde Gestell das ihr links seht dient zum Dämpfen von zB 包子 Baozi
Nina und ihre Männer ... :-)
Nina und ihre Männer ... :-)
zwei wirklich hübsche Taiwanesinnen :-)
Was ich wirklich bedaure, ist dass ich es nie geschafft habe, Taiwanesen in ihrer typischen Straßenverkehrs-"Ausrüstung" zu fotografieren. Diese Ausrüstung besteht aus Sachen wie Backhandschuhe, Mundmaske die bis zur Brust runtergeht, verkehrt angezogene Jacke etc. Das alles soll sowohl davor schützen, die Haut dem Sonnenschein als auch dem Straßenschmutz auszusetzen. Hier seht ihr die Zu-Fuß-Geh-Version light, leider auch nur von hinten für einen groben Eindruck:
Auf dem Rückweg den Hügel hinunter kamen wir an einem berühmten Puppenmuseum vorbei, wo traditionelle Puppen aus der chinesischen Mythologie ausgestellt sind. Hier wurden wir mit dem absoluten Extrem von Sprachen-Missverständnis konfrontiert: auf die Frage, ob wir Chinesisch können, antworten wir üblicherweise mit 一點點 yidiandian = ein bisschen. Natürlich hab ich mich schon damit abgefunden, dass das Sprechtempo dann üblicherweise trotzdem nicht sonderlich reduziert wird. Aber bei der Dame in diesem Haus strömte ein wahrer Wortschwall über die Lippen, ohne Pause, ohne Punkt und ohne Komma. Haben zwar zusammen vielleicht 1,032 % verstanden, aber im Nachhinein wars amüsant.
Durstig von der Hitze kauften wir uns später Tee bei diesen witzigen Tee-Verkäuferinnen:
Schließlich gings mit der MRT zurück Richtung Zentrum, zu den absoluten Muss-Attraktionen, wie zum Beispiel die Dr. Sun-Yatsen Memorial Hall, mit dem besten Blick auf den Taipei 101:
Dort pflegen auch immer viele Taiwanesen, ob jung ob alt, ihre Freizeit mit verschiedenen Aktivitäten zu verbringen - Drachenfliegen, gemeinsames Gebet (?!), Hiphop-Tanzgruppen, Jogging ...
Nächster Pflichtpunkt war wieder mal die CKS Memorial Hall, wo an diesem Abend ein Konzert vor dem Haupttor stattfand:



Und zu guter Letzt auf den 華西夜市 Huaxi Night Market mit der Snake Alley. Diesmal waren wir sogar früh genug dran, um die Schlangen Shows mitzuerleben. Fotos darf man allerdings keine machen. Verständlich wenn man sieht wie grausam das teilweise zugeht. Da werden die Schlangen an einem Seil aufgehängt und bei lebendigem Leibe der Länge nach aufgeschnitten. Anschließend wird gewartet, bis der Körper vollständig ausgeblutet ist und sich nicht mehr bewegt, was in unserem Falle mindestens 20 min gedauert hat.

Weiter gings zum 龍山寺 Longshan-Tempel:
Und zu guter Letzt auf den 華西夜市 Huaxi Night Market mit der Snake Alley. Diesmal waren wir sogar früh genug dran, um die Schlangen Shows mitzuerleben. Fotos darf man allerdings keine machen. Verständlich wenn man sieht wie grausam das teilweise zugeht. Da werden die Schlangen an einem Seil aufgehängt und bei lebendigem Leibe der Länge nach aufgeschnitten. Anschließend wird gewartet, bis der Körper vollständig ausgeblutet ist und sich nicht mehr bewegt, was in unserem Falle mindestens 20 min gedauert hat.
Dann gings endgültig zurück zur Wohnung. Und kaum zu glauben, aber ich hatte es tatsächlich geschafft, Nina so fertig zu machen, dass sie nicht mehr in der Lage war, fortzugehen und Party zu machen. Hatte ich nicht erwartet. Für diesen Abend war die Geburtstagsfeier von Anderson geplant. Dieser hatte einen Raum in einem Motel gebucht und da wir mind. 1100 NT (23 Euro) Unkostenbeitrag zu zahlen hätten, hatte ich echt lange gezaudert, ob ich da hingehen sollte. Schließlich überwand ich mich aber doch und machte mich gegen 23:30 allerdings alleine auf den Weg nach 永寧 Yongning, der Endstation der blauen Linie und somit ca 35 min von meiner Wohnung entfernt. Dort angekommen wollte ich Anderson anrufen, um zu fragen, wie ich zu ihnen komm, allerdings war keiner der Leute dort, deren Nummer ich hatte, erreichbar. Somit stand ich erst mal total alleine am Ausgang der MRT in einem Randbezirk von Taipei, rundherum alles dunkel und die letzte MRT zurück war auch schon abgefahren. Irgendwann erreichte ich aber doch wen und dann gesellte ich mich zu der bereits leicht angeheiterten Party-Gesellschaft.
Und die Ausstattung war nicht schlecht: Karaoke, Couch, Bar, Swimming Pool, Sauna, Bad und Schlafzimmer. Natürlich musste das Geburtstagskind in den Pool springen, und Michelle als treue Freundin gleich mit:
Irgendwann endete dann die feuchtfröhliche Feier und gegen 7:00 gings mit der ersten MRT wieder zurück nachhause.
Da Nina am Sonntagabend schon zum Abendessen verabredet war, verließ sie schon zu Mittag meine Wohnung während ich noch schlief und nahm den Bus zurück nach Tainan. Ich verbrachte den Rest des späten Nachmittags beim Relaxen in der Wohnung und ging später noch mal zum Nachtmarkt auf einen Snack.
Und die Vorfreude auf Montag war diesmal groß, denn Montag bekamen wir in der Arbeit neue PCs, daher war wegen Installation und allem Montag und Dienstag kein Arbeiten möglich im Büro und für Mittwoch hatte ich mir Urlaub genommen, um gemütlich ein paar Tage auf Gegenbesuch bei Nina in Tainan zu verbringen und Freunde wiederzusehen und an die wohl beste Zeit meines Lebens erinnert zu werden.
Da Nina am Sonntagabend schon zum Abendessen verabredet war, verließ sie schon zu Mittag meine Wohnung während ich noch schlief und nahm den Bus zurück nach Tainan. Ich verbrachte den Rest des späten Nachmittags beim Relaxen in der Wohnung und ging später noch mal zum Nachtmarkt auf einen Snack.
Und die Vorfreude auf Montag war diesmal groß, denn Montag bekamen wir in der Arbeit neue PCs, daher war wegen Installation und allem Montag und Dienstag kein Arbeiten möglich im Büro und für Mittwoch hatte ich mir Urlaub genommen, um gemütlich ein paar Tage auf Gegenbesuch bei Nina in Tainan zu verbringen und Freunde wiederzusehen und an die wohl beste Zeit meines Lebens erinnert zu werden.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen