Tja, damit war ich wieder zurück in Taiwan, wenn auch nicht im gewohnten, gemütlichen 台南Tainan, sondern in der lebhaften Hauptstadt 台北 Taipei! War irgendwie schon mal komisch im Bus vom Flughafen nach Taipei zu sitzen und schön langsam zu realisieren, dass man wieder "daheim" ist. Dann kam aber ein weiteres Gefühl auf: fast alle waren weg! Das ganze gewohnte Umfeld und die Freunde, vor allem Sarah und John, mit denen ich ja quasi jeden Tag zusammen war. Nachdem ich aber die ersten SMS verschickt hatte, dass ich wieder zurück war, kam eine sehr erfreuliche Nachricht: Jennifer würde noch dieses Wochenende nach Taipei kommen.
Am Abend (Samstag) kam ich dann schließlich bei dem Ho(s)tel an, bei dem mir eine Wohnung gebucht worden war. War ich auch erst mal ein bisschen enttäuscht, denn für 13.000 NT (ca 275 Euro) im Monat war das Zimmer ziemlich klein und für Besuch wohl kaum Platz. Nachdem ich dann gerade ein bisschen am Entspannen war bekam ich plötzlich überraschend einen Anruf am Zimmertelefon: Philipp - mein Vorgänger als Volontär bei der AHSt Taipei. Spontan gingen wir dann noch gegen 21:00 was Abendessen und auf ein paar Bierchen. Bei ihm wars nämlich schon der Tag vor der Abreise und bei der Gelegenheit konnte ich gleich ein paar wertvolle Informationen einholen ... *hehe*
Sonntag:
Kurz vor Mittag hatte ich mich mit Jennifer verabredet. Die begleitete mich dann erst mal auch zu einem absolut wichtigen Termin: Frisör!!!
Danach der nächste dringlich gewordene Punkt auf dem Plan: Mittagessen:
Dort gingen wir erst ins Kino:
Danach gingen wir zum Carrefour (auf chinesisch 家樂芙 Jialefu - wieder mal phonetisch übersetzt), um für mein neues Zuhause ein bisschen einzukaufen.
Mit einem großen Einkaufssackerl gings dann durch Ximending zur nächsten MRT-Station. Auf dem Weg kauften wir uns noch einen Snack und machten die Bekanntschaft mit einem zutraulichen Eichhörnchen:
In der MRT trennten sich wieder unsere Wege und ich fuhr direkt zurück zu meiner Wohnung, die praktischerweise grad mal 2 min von der nächsten MRT-Station entfernt liegt.
Montag: Erster Arbeitstag
Hm, erster Arbeitstag ... was gibts da zu sagen?! War eigentlich relativ entspannt für einen 1. Arbeitstag, bis auf das, dass ich beim Bus eine Station zu früh ausgestiegen war (weil ganz vorne gestanden im Bus, wo man keine Durchsage hört und die Stationen nicht lesen kann) und daher 10 min länger zu gehen hatte - und das wo die Sonne schon morgens unbarmherzig runterbrennt. Hier auf dem Weg zur Arbeit: im rechten goldenen Gebäude im 6. Stock (in Ö: 5. Stock) liegt mein Arbeitsplatz:


Zuerst hatte ich natürlich ein ernstes Einführungsgespräch mit dem Chef, wo ich auf Sachen aufmerksam gemacht wurde, wie zB dass ich in Taiwan beim Straßenüberqueren aufpassen muss, bei den taiwanesischen Mädels aufpassen muss, dass die nicht zu anhänglich werden, und natürlich welche Aufgaben mich erwarten werden. Arbeitszeit Mo bis Fr von 8:30 bis 17:00. Meine erste Aufgabe war dann (für die ganze Woche), dass ich zwei Berichte zusammenfasse und gegebenenfalls aktualisiere - einen über "Vertretungsvergabe in Taiwan", der andere "Eigentum und Forderungen". Beide natürlich äußerst spannend :-)
Pünktlich um 17:00 gings dann heim, wo ich mich kurz darauf auch schon wieder mit Jen verabredet hatte, die noch einen Tag länger in Taipei geblieben war. Ich wusste sogar schon ein nettes Tepanyaki-Restaurant in der Nähe, wo wir dann hingingen. Tepanyaki kommt eigentlich aus Japan, ist aber echt unterhaltsam und natürlich lecker, allerdings auch etwas laut, denn das Essen wird direkt vor deinen Augen zubereitet auf einer heißen Platte:
Und das Essen wird dann auf eine Alufolie auf der heißen Platte gelegt. Hier sieht man nur den gebratenen Kohl, dazu kam aber noch je eine Portion Sojasprossen, Ziegen- und Rindfleisch, und Reis selbstverständlich:

Zurück in meiner Wohnung machte ich Jen und mir mit meinem neuen Mixer einen frischen Wassermelonensaft. Da Fruchtsaft in Taipei leider ums 2- bis 4-fache teurer ist als in Tainan, hab ich beschlossen auf Eigenproduktion umzusteigen *g*:

Das waren jetzt mal die ersten 3 Tage!
Und meine zwei reizenden taiwanesischen Kolleginnen im Büro: Carol (li) und Mingjia (re)
Dazu kommen noch mein Chef, der Außenhandelsdelegierte Dr. Moritz (Ö), sein Stellvertreter Martin (Ö), die Susanne (Ö) und die Caroline (TW).
Zuerst hatte ich natürlich ein ernstes Einführungsgespräch mit dem Chef, wo ich auf Sachen aufmerksam gemacht wurde, wie zB dass ich in Taiwan beim Straßenüberqueren aufpassen muss, bei den taiwanesischen Mädels aufpassen muss, dass die nicht zu anhänglich werden, und natürlich welche Aufgaben mich erwarten werden. Arbeitszeit Mo bis Fr von 8:30 bis 17:00. Meine erste Aufgabe war dann (für die ganze Woche), dass ich zwei Berichte zusammenfasse und gegebenenfalls aktualisiere - einen über "Vertretungsvergabe in Taiwan", der andere "Eigentum und Forderungen". Beide natürlich äußerst spannend :-)
Pünktlich um 17:00 gings dann heim, wo ich mich kurz darauf auch schon wieder mit Jen verabredet hatte, die noch einen Tag länger in Taipei geblieben war. Ich wusste sogar schon ein nettes Tepanyaki-Restaurant in der Nähe, wo wir dann hingingen. Tepanyaki kommt eigentlich aus Japan, ist aber echt unterhaltsam und natürlich lecker, allerdings auch etwas laut, denn das Essen wird direkt vor deinen Augen zubereitet auf einer heißen Platte:
Und das Essen wird dann auf eine Alufolie auf der heißen Platte gelegt. Hier sieht man nur den gebratenen Kohl, dazu kam aber noch je eine Portion Sojasprossen, Ziegen- und Rindfleisch, und Reis selbstverständlich:
Zurück in meiner Wohnung machte ich Jen und mir mit meinem neuen Mixer einen frischen Wassermelonensaft. Da Fruchtsaft in Taipei leider ums 2- bis 4-fache teurer ist als in Tainan, hab ich beschlossen auf Eigenproduktion umzusteigen *g*:
Das waren jetzt mal die ersten 3 Tage!

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