Letzte Woche blieb ich also wie gesagt daheim, trotz verlängertem Wochenende. War ja etwas deprimiert wegen unseres "Versagens" beim Drachenbootrennen ... Hatte mich auch schon auf ein langweiliges Wochenende eingestellt.
Dann bekam ich aber am Freitag überraschenderweise einen Anruf von einer Grace. Hat wohl von irgendwem meine Handynummer bekommen und erklärte mir, dass sie an der Uni Deutsch lerne und ihre Gruppe führe kommende Woche am Dienstag ein Theaterstück vor. Und da ich ja Deutsch-Muttersprachler bin (wenn die wüssten, was wir in Österreich für ein Deutsch draufhaben ...), bat sie mich, ob ich am Samstag zu ihrer Probe kommen und ihnen bei der Aussprache helfen könne. Hab ich natürlich spontan "Ja" gesagt (auch wenns schon um 10:00 am Morgen sein sollte).
Somit hat ich am Samstag Morgen meinen Spaß mit der chinesisch-deutschen Aussprache, aber war im Prinzip nicht schlecht. Nach dem Mittagessen machte ich dann ein Nickerchen und am Abend trafen wir uns im Mädels-Dormitory, denn John war gerade von Kaohsiung von einem Freund heimgekommen und hat ein paar Früchte mitbekommen, Lychee und 牛奶鳳梨 Niunai Fengli = Milchananas, die er mit uns teilte.

Während wir also diese interessante Frucht verspeisten, haben wir ein bisschen so überlegt, was wir dieses Wochenende machen könnten, um nicht immer daheim zu sitzen. Schließlich haben wir uns dann entschieden, noch am selben Abend um 22:00 Karaoke singen zu gehen.
Und trotz ein bisschen Skepsis meinerseits, wars dann schließlich echt lustig und auch etwas anders als ich mir erwartet hatte. Die erste Herausforderung wartete allerdings schon am Eingang: Jede Menge Stufen ... Im Prinzip keine allzu große Herausforderung für mich *lol*, aber für die einbeinige Sarah mittlerweile schon. Somit blieb nichts Anderes übrig, als dass ich sie schließlich in den erste Stock in unseren Raum trug, und dafür dass es im 1. Stock war, war die Stiege wirklich überraschend lang.

Man bekommt also sein eigenes Zimmer, ausgestattet mit gemütlichen Sofas, Tischen, einer großen Leinwand und Boxen und einem Monitor, wo man seine Songs auswählen konnte. Nebenan konnte man sich jederzeit vom Buffet mit Getränken und Essen bedienen.

Dazu hatten wir 3 Mikrofone und dann gings auch schon los. Beim ersten Song war ich auch noch etwas nervös, aber zum Schluss wars richtig spaßig und wir haben uns einfach die Seele aus dem Leib gegrölt. Da die Zeit dann ziemlich schnell verging, dämmerte schon der Morgen als wir uns gegen 5:30 auf den Heimweg machten.
Dann bekam ich aber am Freitag überraschenderweise einen Anruf von einer Grace. Hat wohl von irgendwem meine Handynummer bekommen und erklärte mir, dass sie an der Uni Deutsch lerne und ihre Gruppe führe kommende Woche am Dienstag ein Theaterstück vor. Und da ich ja Deutsch-Muttersprachler bin (wenn die wüssten, was wir in Österreich für ein Deutsch draufhaben ...), bat sie mich, ob ich am Samstag zu ihrer Probe kommen und ihnen bei der Aussprache helfen könne. Hab ich natürlich spontan "Ja" gesagt (auch wenns schon um 10:00 am Morgen sein sollte).
Somit hat ich am Samstag Morgen meinen Spaß mit der chinesisch-deutschen Aussprache, aber war im Prinzip nicht schlecht. Nach dem Mittagessen machte ich dann ein Nickerchen und am Abend trafen wir uns im Mädels-Dormitory, denn John war gerade von Kaohsiung von einem Freund heimgekommen und hat ein paar Früchte mitbekommen, Lychee und 牛奶鳳梨 Niunai Fengli = Milchananas, die er mit uns teilte.
Während wir also diese interessante Frucht verspeisten, haben wir ein bisschen so überlegt, was wir dieses Wochenende machen könnten, um nicht immer daheim zu sitzen. Schließlich haben wir uns dann entschieden, noch am selben Abend um 22:00 Karaoke singen zu gehen.
Und trotz ein bisschen Skepsis meinerseits, wars dann schließlich echt lustig und auch etwas anders als ich mir erwartet hatte. Die erste Herausforderung wartete allerdings schon am Eingang: Jede Menge Stufen ... Im Prinzip keine allzu große Herausforderung für mich *lol*, aber für die einbeinige Sarah mittlerweile schon. Somit blieb nichts Anderes übrig, als dass ich sie schließlich in den erste Stock in unseren Raum trug, und dafür dass es im 1. Stock war, war die Stiege wirklich überraschend lang.
Man bekommt also sein eigenes Zimmer, ausgestattet mit gemütlichen Sofas, Tischen, einer großen Leinwand und Boxen und einem Monitor, wo man seine Songs auswählen konnte. Nebenan konnte man sich jederzeit vom Buffet mit Getränken und Essen bedienen.
Dazu hatten wir 3 Mikrofone und dann gings auch schon los. Beim ersten Song war ich auch noch etwas nervös, aber zum Schluss wars richtig spaßig und wir haben uns einfach die Seele aus dem Leib gegrölt. Da die Zeit dann ziemlich schnell verging, dämmerte schon der Morgen als wir uns gegen 5:30 auf den Heimweg machten.
Somit war der Sonntag nach einem ausgiebigen Schlaf auch sehr schnell vorbei *g*, aber wert wars das auf jeden Fall und ich hoff das war nicht das letzte Mal beim KTV.
Montag kam ich zum morgendlichen Investments-Kurs leider noch nicht aus den Federn und gönnte mir noch ein paar Stunden Schlaf. Außerdem hatte mich der Überraschungs-Test von letzter Woche etwas verschreckt :-).
Am Dienstag Abend ging ich gemeinsam mit Sarah zu der Theateraufführung der Deutsch-Gruppe:
An diesem Abend fanden hintereinander Aufführungen angefangen mit der Französischgruppe, dann die Spanisch-, Japanisch- und die Deutschgruppe zum Schluss. Das Stück war eine Parodie von "Romeo und Julia", "Die Leiden des junge Werther", "Othello" und möglicherweise noch anderen Klassikern, die ich allerdings nicht kenne *schäm*.
War jedenfalls wirklich lustig gemacht und schauspielerisch auch super, auch wenn ich nicht alles akustisch verstanden hab. Bestimmte Laute wie unser wohlbekanntes "R", aber auch das "Ö" fällt Chinesen einfach schwer. Aber war schon ganz gut, an dieser Stelle Glückwünsche an die Deutsch-Studenten.
Am Mittwoch Abend fand im luxuriösen Shangri La Hotel die Graduation-Party statt, allerdings haben wir leider keine Karten mehr dafür bekommen. Somit haben wir uns schlicht entschieden, uns den neuen "Terminator" im Kino anzuschaun. Und auch hier warteten wieder jede Menge Hindernisse in Form von Stufen auf uns/mich.
Donnerstag gabs übrigens einen ordentlichen Regenschauer am Abend, war auch schon die letzten Tage immer etwas trüb und die Sonne hat nur teilweise richtig rausgeschaut. Aber seitdem gehts eigentlich wieder bergauf. Kleiner Zwischenstand: Im Durchschnitt haben wir zurzeit immer zwischen 28 ° und 32 °C und dabei eine Luftfeuchtigkeit ab 75 % aufwärts bis kürzlich sogar 95 %. Nicht immer recht angenehm ...
Ansonsten bin ich in letzter Zeit noch immer am Planen und mittlerweile auch schon etwas in der Klausuren-Vorbereitungsphase. Und mit dem Semesterende kommen auch jede Menge Aufgaben dazu wie Report-Schreiben oder neue Unterkunft-Suche usw usw.
Gestern Samstag waren wir im Huayuan Nachtmarkt - Qizhe, John und ich - und anschließend hatten Qizhe und ich geplant, uns mal über unsere Urlaubspläne zu unterhalten, allerdings mit dem Schluss, dass die nicht ganz zusammenpassen und ich somit wohl doch meist allein rumreisen werde. Den Abend ließen wir 3 dann bei ein paar kräftigen Cocktails in der Haian-Straße 海安路 Haian Lu ausklingen, eine wirklich sehr unterhaltsame Männerrunde *lol*.
Heute Sonntag gingen wir gemeinsam zu einem berühmten Roast Chicken-Restaurant zum Abendessen. Und an dieser Stelle meine Bewunderung für Sarahs Mut, trotz ihres kaputten Beines nicht davor zurückzuschrecken, sich auf meinem Fahrrad durch die Gegend kutschieren zu lassen. Ist zugegebenermaßen gerade beim tainanesischen Verkehr teilweise sehr ... "aufregend" und "spannend":
Achja, und hier noch ein kleiner Exkurs in taiwanesischen Straßenverkehr: Die Luft auf den Straßen ist in Tainan ja wirklich schlecht wenn nicht sogar grenzwertig gesundheitsgefährdend. Es gibt einfach zu viele Mopeds auf den Straßen und zudem sind die Fahrzeuge auch meist nicht ganz im Schuss, da rauchts oft aus den Auspuffrohren, dass man richtig das Gift rausströmen und seine Lungen verätzen sieht und spürt. Daher tragen viele der Mopedfahrer eine Atemschutzmaske. Diese gibts modegerecht in allen möglichen Designs, angefangen von der schlichten Einmal-Mundmaske bis zur mit Strass-Steinchen bestickten Maske. Ich hab mir kürzlich auch so zwei so Masken zugelegt, ist zwar schon etwas spät aber es ist manchmal wirklich angenehmer:
Naja, zurück zum Roast Chicken-Restaurant: Der erste Schock kam schon, als die Kellnerin mit unserem Essen ankam: an dem Hendl war noch der Kopf dran! Später sollte ich herausfinden, weshalb ...
Der nächste und größere Schreck kam dann, als ich John wie selbstverständlich den Hühnchen-Kopf aufspalten und das Gehirn rauskratzen und essen sah. Auf seine Frage verbot ich ihm allerdings erst, sich auch noch an unserem Hendl zu vergreifen. Schließlich überwindete aber meine Neugier meinen Ekel und ich probierte es selber. Hatte außerdem die kleine Hoffnung, dass das Hirnstückchen auch meinem Hirn ein bisschen behilflich für die kommenden Klausuren sein könnte. Im chinesischen Glauben sind ja Organe und Körperteile immer auch gesund für den jeweiligen Part in unserem Körper, wahrscheinlich ein weiterer Grund, warum Chinesen immer alle irgendwie (mehr oder weniger) essbaren Teile eines Tieres essen.
Und jetzt lass ich den Rest des Sonntagabends noch mit den verbleibenden Tröpfchen Sake und meinem Chinesisch-Buch ausklingen: Morgen warten ein Investments-Quiz und das Chinese Grammar-Final Exam auf mich *juhuu*!!

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