Am Montag morgen ging ich noch mal kurz in meinen Investments-Kurs in Hoffnung auf ein paar nützliche Informationen bezüglich Final Exam. War allerdings umsonst. Daher bin ich nach 1 Stunde schon wieder abgehauen und ins Language Center, wo uns unsere Chinesisch-Lehrerin angeboten hatte, dass wir uns gemeinsam den Film "天下無賊" (Tianxia Wu Zei = "A World Without Thieves") ansehen. Als ich dort ankam, teilte mir meine Lehrerin allerdings mit, dass ich der einzige sei, aber das mache nichts, ich könne ihn mir ja alleine anschauen. Der Film hatte "zum Glück" immerhin chinesische Untertitel, aber um ehrlich zu sein hab ich nicht wirklich viel verstanden *lol*.
Am Nachmittag hatte ich dann noch Chinesisch-Klausur von meiner Free Chinese Class. War aber ein Kinderspiel.
Am Dienstag schrieb ich dann endlich mal meinen Report für mein NCKU-Stipendium ... 3 Seiten!!! Aber für das Geld ... da darf ich mich eigentlich nicht beklagen.
Am Mittwoch entschieden wir uns, doch nicht am Freitag sondern noch am selben Abend zum Karaoke zu gehen, da es unter der Woche um einiges billiger ist. Daher starteten wir um 22:00 Richtung KTV, allerdings ein anderes und diesmal war unser Zimmer im 3. Stock (taiwanesischer 3. Stock ist übrigens unser 2. Stock, Erdgeschoss ist somit 1. Stock) und natürlich wieder kein Lift.
Wollte ja ursprünglich für Freitag ein chinesisches Lied lernen, aber aufgrund unserer Planänderung ging sich das leider nicht mehr aus. Somit musste ich auf die verbleibenden noch nicht gesungenen englischen Songs zurückgreifen. An dieser Stelle Entschuldigung an meine Familie, für die Scham, die ich euch eventuell mit dem nachfolgenden Video bereite. Aber es war auf jeden Fall lustig!
Das Buffet war diesmal etwas kleiner, aber immerhin gabs diesmal Pommes. Ansonsten natürlich noch Knabbereien, Reis , Nudeln, Kuchen, Fruchtgelee, Chicken Nuggets etc etc:
Am Donnerstag überraschten uns wieder mal ein paar ordentliche Wolkenbrüche. Nachts beruhigte sich das Wetter aber wieder und nach langer Zeit traf ich mich mal wieder mit Agnes im Armory, einem beliebten Pub (gerade für Foreigners). In den meisten Pubs, Bars oder Nachtclubs gibts übrigens immer ein (meist hübsches und knapp bekleidetes) Mädchen, dass einem Bier verkaufen will. Diese gehören aber nicht direkt zur Bar sondern werden wohl von den Bierproduzenten engagiert. Und zufällig entdeckte ich auf der Speisekarte "Poutine", ein Essen das mir noch zu gut aus unserem letzten Urlaub in Kanada in Erinnerung hängt: Pommes mit Bratensauce und Käse.
Ansonsten gabs nicht mehr viel diese Woche, Wetter war auch nicht so besonders und am Wochenende musste ich mich für die Investments-Klausur vorbereiten und die Zeit noch ein bisschen zum Erholen nutzen und Schlaf nachholen.
Am Freitag war ich zum Abendessen mit Sarah in einem Water Dumplings(水餃 Shuijiao)-Restaurant. So sieht so etwas aus:
Dazu gabs "Saure-Scharfe Suppe" 酸辣湯 Suanla-Tang und Hirse-Brei 小米粥 Xiaomi-Zhou
Und hier noch zwei Essens-Fotos vom Samstag:
Hier wohl das allerüblichste, was ich wahrscheinlich fast jeden 2. Tag esse: Fried Rice 炒飯 Chaofan:
Diesen gibts ja wie erwähnt in allen möglichen Variationen und mit allen möglichen Zutaten.
Und das war Sarah's Essen: Recht gewöhnlicher Tofu, und das schwarze Ei links nennt man, soweit ich weiß, "Tausendjähriges Ei". In Taiwan und China werden sie einen aber nicht verstehen, wenn man das zu übersetzen versucht, sie nennen das 皮蛋 Pidan (Lederei).
Falls ihr an der Herstellung interessiert seid, hier der Artikel aus Wikipedia:
Der Taifun am Sonntag war dann allerdings relativ langweilig, ab und zu ein paar relativ kräftige Böen, aber ansonsten regnete es einfach nur wie aus Kübeln. Dachte zuerst das geht irgendwann vorüber, aber als sich am frühen Nachmittag schön langsam mein Magen bemerkbar machte, beschloss ich doch rauszugehen. Kurzerhand wechselte ich zu Badeshorts und Flipflops und machte mich mit dem Rad auf den Weg, das Mittagessen für Sarah, John und mich einzukaufen. Die Dame vom Restaurant bot mir dann ein paar Taschentücher an zum Abtrocknen, aber das war doch irgendwie zwecklos. Wie auch immer, den Rest des Tages verbrachte ich noch damit, ein bisschen im Investments-Buch zu schmökern und damit war das Wochenende vorüber.
Hier wohl das allerüblichste, was ich wahrscheinlich fast jeden 2. Tag esse: Fried Rice 炒飯 Chaofan:
Und das war Sarah's Essen: Recht gewöhnlicher Tofu, und das schwarze Ei links nennt man, soweit ich weiß, "Tausendjähriges Ei". In Taiwan und China werden sie einen aber nicht verstehen, wenn man das zu übersetzen versucht, sie nennen das 皮蛋 Pidan (Lederei).
Zur Herstellung werden rohe Enteneier oder auch seltener Hühnereier für etwa drei Monate in einem Brei aus Holzkohle, gebranntem Kalk, Salz und Wasser eingelegt. In dieser Zeit verwandelt sich das Eiklar in eine gelatinöse, bernsteinfarbene Masse, das Eigelb bekommt eine quarkige Konsistenz und verfärbt sich grün. Es gibt jedoch verschiedene Konservierungsmöglichkeiten, wobei sich die verwendeten Zutaten leicht unterscheiden. Häufig verwendet werden auch Mischungen aus Asche, Salz, Zitrone und Tee.Am Samstag im Gym erzählte mir der Aaron dann so ganz nebenbei, dass der Wetterbericht für Sonntag einen Taifun voraussagte. Das hat natürlich bei mir gleich enorme Vorfreude ausgelöst, wollte das unbedingt noch erleben, solange ich in Taiwan bin.
Der Taifun am Sonntag war dann allerdings relativ langweilig, ab und zu ein paar relativ kräftige Böen, aber ansonsten regnete es einfach nur wie aus Kübeln. Dachte zuerst das geht irgendwann vorüber, aber als sich am frühen Nachmittag schön langsam mein Magen bemerkbar machte, beschloss ich doch rauszugehen. Kurzerhand wechselte ich zu Badeshorts und Flipflops und machte mich mit dem Rad auf den Weg, das Mittagessen für Sarah, John und mich einzukaufen. Die Dame vom Restaurant bot mir dann ein paar Taschentücher an zum Abtrocknen, aber das war doch irgendwie zwecklos. Wie auch immer, den Rest des Tages verbrachte ich noch damit, ein bisschen im Investments-Buch zu schmökern und damit war das Wochenende vorüber.

hahahaaaaa bin fast gestorben vor lachen bei dem video!! obwohlst ja echt gut gesungen hast, bisl mehr choreo hät noch dazugehört *g*
AntwortenLöschenmaa du darfst noch 3 monate im ausland bleiben..so wild und ich bin in einer woche scho fast zuhause..am 1. juli :( voi schwer da abschied.
aber ich hoff du hast noch a tolle zeit beim herumgondeln ;)
saludos de barcelona
doris